Europäische Branchenorganisation enthüllt hoffnungsvolle Vorhersagen für den Markt von Solarpaneelen

Europäische Branchenorganisation enthüllt hoffnungsvolle Vorhersagen für den Markt von Solarpaneelen

Die Kapazität von Solarpaneelen nimmt jährlich um 40% zu. Und die Netzparität, der „Heilige Gral“ der Sonnenenergie, auf die die PV-Branche sehnsüchtig wartet, wird in Europa im Jahr 2017 erreicht. Das meldet EPIA.

zonnepanelen in woestijn

EPIA, diee European Photovoltaic Industry Association, vertritt ca. 95% der europäischen PV- (Photovoltaik) Industrie und 80% der weltweiten Branche. In den vergangenen Monaten hat die Branchenorganisation zwei Dokumente veröffentlicht, die das Beste für die PV-Branche verheißen.

Anteil in der Wüste

In ihrem ‘Global Market Outlook’ , meldet EPIA, dass der Weltmarkt für PV-Systeme im letzten Jahrzehnt ein enormes Wachstum verzeichnete. Die gesamt installierte PV-Leistung stieg von 1,5 GWp (Gigawatt Peak) im Jahr 2000 auf 39,5 GWp im Jahr 2010. Das ist das 27-fache und entspricht einem Wachstum von 40% jährlich.

Ende 2008 betrug die weltweit installierte PV-Kapazität beinahe 16 GWp, ein Jahr später stieg sie auf 23 GWp, und Ende 2010 werden ca. 40 GWp erreicht. Damals gab es ca. eine Million PV-Anlagen. Diese liefern zusammen eine jährliche Stromproduktion von etwa 50 TWh (Terawattstunden): So viel wie der gesamte Stromverbrauch in Flandern.

EPIA prognostiziert, dass sich dieses Wachstum auch in den kommenden Jahren fortsetzt. Um das Jahr 2015 erwartet EPIA sogar 131 bis 196 GWp aus PV-Systemen.

Europa ist übrigens Spitzenreiter mit 30 GW kumulierter Kapazität im Jahr 2010. Das entspricht knapp 75% der weltweiten Kapazität.

Die Netzparität kommt!

Eine weitere Publikation, ‘Solar Photovoltaics competing in the energy sector – On the road to competitiveness’, präsentiert Ergebnisse einer Studie, die EPIA gemeinsam mit der renommierten Unternehmensberatung A.T. Kearney durchgeführt hat.

Unter anderem wurde untersucht, wann in Europa die „Netzparität“ erreicht werden wird. Es handelt sich hierbei um einen Fachbegriff aus dem Gebiet der nachhaltigen Energie. Wenn Netzparität erreicht ist, hat der Strom, den der Endverbraucher selbst aus nachhaltigen Energiequellen (wie Solarpaneelen) erzeugt hat, dieselben Entstehungskosten wie Strom aus dem gängigen Stromnetz.

Ab diesem Moment benötigt die PV-Branche im Prinzip keine Beihilfen mehr, um mit anderen Energiequellen konkurrieren zu können.

Quelle: Argus Actueel

 

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