Lithium, das schwarze Gold der Zukunft

Lithium, das schwarze Gold der Zukunft

Durch den weltweiten Aufstieg der Elektromobilität und der Speicherung erneuerbarer Energien steigt die Nachfrage nach Lithium Batterien schneller denn je. Die ständig steigende Nachfrage nach diesen Batterien wird beantwortet mit einem Wettlauf um immer größere und bessere Produktionsstätten.

Lithium

Verschiedene Hersteller wie Tesla, LG Chem und Regierungen investieren im großen Stil. Die steigende Nachfrage nach Produktionskapazitäten kann jedoch nicht nur durch größere und bessere Fabriken befriedigt werden. Wenn sich nicht bald etwas ändert, wird die Nachfrage nach den für diese Batterien benötigten Rohstoffen schon bald die Produktionskapazitäten übersteigen.

Die „Eingeweide“ der Batterie

Die Teile der Batterie können in 3 große Gruppen aufgeteilt werden. Die Batterie besteht aus einer Kathode, einer Anode und dem Elektrolyt. Außerdem benötigt die Batterie eine Trennwand um zu funktionieren. Doch woraus bestehen all diese Teile?

Beginnen wir mit der Kathode. Diese besteht aus einer Zinkplatte, die mit Kathodenpulver bedeckt ist. Dieses Pulver besteht aus einer Mischung aus Lithium, Nickel, Kobalt, Mangan und Aluminium.

Die Anode besteht aus einer Kupferplatte, bedeckt mit Anodenpulver. Dieses Pulver kann aus verschiedenen Rohstoffen hergestellt werden. Welcher Rohstoff benutzt wird, hängt vom Typ der Lithiumbatterie ab. Bei standard-Lithiumbatterien wird Graphit verwendet. Die Anode wird mit Silikonen und etwas Lithium versehen.

Warum hat man sich für Silikone entschieden? Hersteller verwenden Silikone um die Energiedichte der Batterie zu erhöhen. Dadurch kann mehr Energie auf geringerer Fläche gespeichert werden. Silikone tragen ebenfalls zu einer längeren Lebensdauer der Batterie bei.

Eine Zukunft mit Lithium

Die wichtigsten Rohstoffe für Batterien werden in der Zukunft vermutlich Lithium, Nickel, Graphit und Kobalt sein. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass um das Jahr 2025 gut und gerne 408% mehr Lithiumkarbonat, 81% mehr Kobalt und 36% mehr Nickel produziert werden müssten, im Vergleich zu 2016.

Zuletzt wird erwartet, dass die Preise für Batterien leicht steigen werden, trotz besserer Produktionstechniken.

Share this post

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.